Sonntag, 24. Juni 2018

Beeren-Schokoladenkuchen

 
Für das schwedische Midsommar zwei Tage zu spät, aber dieser himmlische kleine Kuchen kann gut und gerne noch den ganzen Sommer lang serviert werden. Saftiger Schokoladen-Haselnusskuchen mit einem leichten Frosting und frischen Beeren.
Momentan komme ich kaum am Gemüsehändler meines Vertrauens vorbei, ohne mir ein Körbchen Beeren mitzunehmen. Süsse Erdbeeren, aromatische Himbeeren, säuerliche Johannisbeeren, knackige Kirschen und saftige Brombeeren. Man weiss gar nicht so recht, was man als erstes kaufen soll. Auf jeden Fall möchte ich in den nächsten Wochen noch viel mehr Beeren verarbeiten. Seid ihr auch solche Beerenfans? Und was macht ihr am liebsten damit? Kuchen, Eis, Sirup, oder auch gerne einmal im Salat?
 

Sonntag, 27. Mai 2018

Erdbeertartelettes mit Zitronencrème

 
Wisst ihr was? In Konditoreien bestelle ich mir nie Erdbeertörtchen. Erstens finde ich diese ziemlich langweilig und zweitens mag ich diese Vanillecrème nicht und die Erdbeeren sind meistens mit einer Schicht Gelee ummantelt.
Deshalb habe ich mir jetzt eine erfrischendere Variante einfallen lassen. Die Crème ist ganz leicht und die Säure der Zitrone harmoniert ganz toll mit den süssen Erdbeeren. Und wer es als störend empfindet, dass das Erdbeergrün noch dran ist, der kann diese selbstverständlich auch vor dem Servieren entfernen.
 

Sonntag, 13. Mai 2018

Frühlingshafte Spargel-Parmesanquiche

 
Heute ist Muttertag und ich werde gar nicht erst anfangen ein Loblied auf meine Mutter zu verfassen, denn ich weiss wie unangenehm es ihr ist.
Stattdessen schwärme ich einfach ein bisschen von meiner heutigen Spargel-Parmesanquiche. Ich habe sie letztes Wochenende gebacken und zusammen mit meiner Mama auf ihrem Balkon mit einem schön spritzigen Weisswein genossen. Spargeln sind momentan gerade in Saison und sind überall zu finden. Da ich sehr auf Saisonalität wie auch Regionalität achte, gibt es bei mir nur in diesen wenigen Wochen Spargel. Dafür koste ich diese Zeit aber auch richtig aus. Meistens schneide ich den Spargel in 2-3cm grosse Stücke, brate diese ca. 15 Minuten in Butter an und gebe sie dann über meinen Salat. Sooo lecker! Oder ich gebe sie in meine Pastasauce. Oder ich mache daraus einfach Ofengemüse. Oder eben einfach eine ehrliche und oberleckere Quiche mit Parmesan.
Mensch, ich muss mich wirklich ranhalten um den ganzen Spargel noch zu verarbeiten. Aber ein bisschen Zeit habe ich ja noch, muss nur kurz den Gemüsehändler meines Vertrauens benachrichtigen!
 

Freitag, 4. Mai 2018

Safran-Orangengugls

 
Meine Lieben, ich schaue gerade den Film 'Julie & Julia' und ich liebe diesen Film. Für all jene, die nicht um dessen Handlung wissen: Im Paris von 1949 entdeckt die amerikanische Diplomatengattin Julia Child ihre Liebe zur französischen Küche, besucht eine Kochschule und erobert sich in der Männerwelt der Haute Cousine ihren Platz. Zurückgekehrt in die USA, schreibt sie ein Kochbuch und erhält eine Fernsehshow. 50 Jahre später kocht die Telefonistin Julie alle Rezepte nach und schreibt darüber einen Blog, der Furore macht. Ein wahrlich amüsanter und inspirierender Film. So viel Leidenschaft für das Kochen und Backen, richtig ansteckend!
Deshalb habe ich mich nach vierzehn Tagen wieder in die Küche gestellt und eine wunderbare frühlingshafte Spargelquiche gebacken. Das Rezept dafür gibt es aber erst nächste Woche. Heute präsentiere ich euch ein Rezept für unglaublich leckere, saftige Safran-Orangengugls. Dafür habe ich Safranfäden von Tala Premium Food benutzt. Wunderbare Safranfäden mit einem unglaublich intensiven Aroma. Ihr müsst wissen, ich liebe Safran. Es ist ein unglaublich vielseitiges Gewürz und ich verwende es wann immer möglich. Im Sommer mache ich so oft wie möglich ein Safranrisotto, perfekt als Beilage zu Grilladen z.B. Und im Winter geniesse ich schwedisches Safrangebäck. Dazu gehören von heute an auch diese kleinen Safran-Orangengugls. Grosses Kino auf kleinem Kuchenteller.
 

Freitag, 9. März 2018

Schwedische Kanelbullar

 
Als ich vor gut vier Wochen in Stockholm war, habe ich mir geschworen, mein schwedisches Lieblingsgebäck so gut wie möglich nachbacken zu wollen. Gar nicht so leicht, aber ich muss wirklich sagen, dass ich es perfekt hingekriegt habe.
Noch warm aus dem Ofen, mit schöner Kruste und dem fluffigsten Hefeteig ever. Und durch die schwedische 'Knottechnik' bleibt das Innere so richtig saftig, herrlich sag ich euch.
Selbstverständlich werden die ersten zwei Kanelbullar sofort weggeputzt, der Rest wird dann eingefroren, damit ich mir das schwedische Lebensgefühl ganz einfach und wann immer ich will aus dem Tiefkühler holen kann. Ganz schön schlau die Franzi, gell?